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Lemniscomys barbarus

Afrikanische Vielstreifengrasmaus

 

 

Herkunft:
Afrika / Trockensteppe

 

Körpergröße:
GKL adulter Tiere:
10 - 12 cm groß, 50 - 60 g schwer

 

Lebenserwartung:
3 - 4 Jahre

 

Käfig / Terrarium:
Aus hygienischen Gründen ist ein Glasterrarium zu empfehlen.
 

Größe:
Mindestmaße: 100 x 40 x 50 cm (B x T x H).
 

Einrichtung:
Normale Einstreu oder sog. Waldboden. Heu oder klein gezupfte Taschentücher als Versteck, Kuschel- und Schlafplatz. Nagerfreundliches Laufrad (geschlossene Lauffläche, Zugang nur von einer Seite, ca. 20 - 30 cm Durchmesser). Rundkörnigen Badesand (wird oft als Toilette angenommen). Katzengras, Spielmöglichkeiten wie Knabber- und Krabbelröhren, unbehandeltes Holz und Äste, Kletterseile und Höhlen (regelmäßig ausgetauscht und immer an neuen Stellen platziert).

Temperatur/Licht:
Zimmertemperatur, gern aber auch etwas mehr (25-W-Glühbirne als „Sonnenersatz“ an einer Stelle des Terrariums).

 



Nahrung:
Insekten: 

Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Motten und alles, was nicht die Hälfte der Körpergröße überschreitet

 

Grün- und Trockenfutter:
Gemüse - außer Kohlgemüse -  in allen Sorten täglich, Kräuter, Löwenzahn, Gänseblümchen, Butterblumen, Klee usw. - Obst als Leckerli (hoher Zuckergehalt).
 

Trockenfutter (kleinkörnig - z. B. Hamster- mit Vogelfutter mischen).

 

 

Trinkmöglichkeit:
per Napf (täglich wechseln) oder per Trinkflasche.


 

Haltung:
Unbedingte Gruppenhaltung!

Möglichkeiten: 1.x   -   x.0   -   0.x     (x = mindestens 2)

 

Nachwuchs:
monatlich 2 - 8 Jungtiere/Wurf

Allerdings kann es auch vorkommen, dass sich gar kein Nachwuchs oder nur sehr selten einstellt.

 

Sonstiges:
Die Vielstreifengrasmäuse können recht zutraulich werden, aus der Hand fressen und sich hochnehmen lassen. Auch wenn sie nicht sonderlich zutraulich sind, so zeigen sie keinen Fluchtreflex und lassen sich eine Zeit lang anfassen bevor sie sich an den Rückzug machen.
 

Noch sind die Vielstreifengrasmäuse Exoten unter den Haustieren, erfreuen sich aber immer größerer Beliebtheit unter den Nagerfreunden und Terraristikern.

 

 

Text und Bilder: Nina Petersen