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Lamprophis fuliginosus

Afrikanische Braune Hausschlange

 

Herkunft:
Afrika (Gesamtes Süd-Afrika, große Teile Zentral-Afrikas, im Nordwesten vereinzelt bis nach Marokko

 

Körpergröße:
GKL adulter Tiere

Männchen 60-80 cm

Weibchen 90-130cm

Terrarium:
mind. 80 x 40 x 40 cm. (BxTxH) für 1.1 adulte Tiere.
 

Substrat:
Korkschrot, Erd-Sand-Gemisch, Kokosstreu, Pinienstreu.


Einrichtung:
Versteckmöglichkeiten wie Korkröhren, Baumrinden, Blumentöpfe. Klettermöglichkeiten in Form von Ästen oder auch lebenden Pflanzen

 

Temperatur: 
am Tage            22 -28 °C

Sonnenplatz      um die 33 °C

nachts               20 - 22 °C

 

Luftfeuchtigkeit:
40 - 60 %

 

Licht:
10-12 Stunden

UVA und UVB ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

Futter:
Nager (Mäuse, Ratten, Hamster etc. in entsprechender Größe).

Die Braune Hausschlange ist in der Regel nicht sehr wählerisch und gut an die verschiedensten Zuchtnager zu gewöhnen. Die Schlangen sind beim Füttern stets zu trennen.

 

Futterzusätze:
Bei einer ausreichenden Fütterung mit ausgewogen ernährten Futtertieren sind Futterzusätze nicht erforderlich

 

Wasser:
Frisches Wasser muss stets angeboten werden. Es muss aber keine besonders große Wasserschale gewählt werden, da diese Schlangenart nicht badet.

 

Winterphase:
Eine Winterruhe ist bei der braunen Hausschlange nicht zwingend erforderlich.

 

Vermehrung:
Eierlegend (lat. ovipar)

 

Gefährlichkeit: 
Ungiftige für den Menschen ungefährliche Natter, die ihre Beute durch umschlingen erlegt.

 

Geschlechterunterscheidung:

Geschlechtsdimorphismus  -  Adulte Weibchen sind deutlich länger und stämmiger im Körperbau, während Männchen einen verhältnismäßig längeren Schwanz besitzen. Anhand dieser Kriterien lassen sich auch neonate und juvenile Tiere bereits gut unterscheiden.

 

Lebensraum u. Lebensweise:
Die Braune Hausschlange bewohnt hauptsächlich Savannen, Busch- und Graslandschaften, kommt aber auch in Dörfern und auf Äckern vor. Dichte Wälder und Wüsten werden gemieden. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier versteckt sie sich tagsüber unter Steinen, Laub, Rinden, in Erdlöchern oder Termitenhügeln. Sie lebt überwiegend am Boden, ist aber gelegentlich auch ein geschickter Kletterer.

 

Vergesellschaftung:
Untereinander sind Braune Hausschlangen gut verträglich. Zwar gibt es, wie bei vielen anderen Schlangenarten, auch bei der Braunen Hausschlange vereinzelt Berichte über Kannibalismus, dies stellt jedoch nicht den Regelfall dar und ist zumeist auf den Fehler einer gemeinsamen Fütterung zurückzuführen.

 

Artenschutz:
nicht geschützt