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Antaresia childreni

australischer gefleckter Zwergpython
 

 

 

Herkunft:
Nord-Australien, im Westen von Queensland, im Northern Territory und Western Australia.
Besiedelt verschiedene Habitate, von Wüsten bis zu tropischen Regenwäldern und menschlichen Siedlungen.

Körpergröße:   
           
GKL adulter Tiere: 80-110cm (bei größeren Exemplaren wahrscheinlich ein Mix mit A. maculosa)

Allgemein:                   
Dämmerungs- und nachtaktiv,
Geschlechtsreife der Männchen mit 2 - 4 Jahren,   
Weibchen mit 3 - 5 Jahren.


Geschlechtsunterschiede sind durch Sondierung und/oder Vergleich der Schwanzlängen (bei mehreren Tieren) festzustellen.


Auf einigen Web-Sites wird er als Kinder-Python übersetzt oder angegeben, was falsch ist, da das „Children“ im wissenschaftlichen Namen an J. G. Children gedenkt.


Bis zur Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden alle Zwergpythons Liasis childreni bezeichnet, bis sich die taxonomische Änderung durch Smith (1985) allmählich bei den Terrarianern durchsetzte.

Terrarium:      
Mindestgröße von 1 x 0,5 x 0,75 m (Lx B x H) ~100 x 50 x 75 cm für zwei Exemplare bei 100 cm GKL. Kletteräste, Unterschlüpfe, Wasserschale, Bodengrund.

Temperatur:                
am Tage         23 - 28°C (Temperaturgefälle)
Hotspot           bis 38°C (Punktuell)

nachts             um 20° C

Luftfeuchtigkeit:         
am Tage        50 - 60 %
nachts            ergibt sich dann

Licht:                            
ca. 12 Stunden pro Tag

Futter:
Kleinere Nagetiere wie Mäuse, Zwerghamster, junge Ratten

Wasser:
Die Wasserschale, den Tieren an Größe anpassen, tgl. säubern.
Gelegentlich baden sie auch.
 
Winterphase:  
ca. Oktober (November)  - Januar

Temperatur:   
Tags 20 – 23° C, nachts um 20° C, rF 50 - 60% (einige Tage reichen bereits zur Paarungsauslösung aus)

Licht: 
10 Stunden

Nahrung:        
Anbieten, Neonaten bereiten schon mal Probleme mit Futterverweigerung bis zu drei Monate.

Artenschutz:
WA II (meldepflichtig), Ausfuhrverbot aus Australien

Vermehrung:
Ovipar (Eilegend, übt teilweise Brutpflege)

Haltungsempfehlung:

Einzelhaltung möglich (bei Männchen zwingend, da sie sich gegenseitig bekämpfen und Beißereien bis zum Tode eines der Männchen führen).

Zur Zucht nur 1.1 oder 1.2.

 

 

Text und Bild: Michael Schäfer