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Ausfahrt zum
Tierpark Friedrichsfelde
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Sechs Uhr früh in den Straßen -
die Älteren unter uns mögen sich dieses Nummer-1-Hits noch erinnern, und
sicherlich hat sich der ein oder andere auch gefragt, was ihn denn an
diesem Morgen geritten hat, bereits zu nachtschlafender Zeit Richtung
Wandsbek zu fahren. Aber vor dem Ibis Hotel stand der Grund in Form
eines fast nagelneuen Reisebusses. Fast pünktlich ging es dann auf die
Autobahn nach Berlin. Dieter, unser Busfahrer, hatte sich zur
Unterstützung seinen Sohn mitgebracht. Er war für die Getränkeversorgung
zuständig. Auf halber Strecke legten wir dann noch eine kurze
Zigarettenpause ein, und weiter ging es Richtung Hauptstadt. Es gab
kurze Informationen, warum es in Berlin zwei Zoos gibt und dies eng mit
der Teilung Deutschlands zusammenhängt. Den Berliner Zoo an der
Gedächtniskirche hatten wir im April 2009 besucht. Nun wollten wir auch
den - von der Fläche her - sehr viel größeren Tierpark im ehemaligen
Ostberlin besuchen.
Hatten sich Kritiker bei der Abfahrt noch über das Wetter lustig gemacht
und Sprüche wie „wo ist denn die bestellte Sonne“ an mich gewandt, so
war der Großteil davon überzeugt, dass diese auf jeden Fall noch
erscheinen würde. Fast auf die Minute genau erreichten wir den Parkplatz
und schnell waren alle bereit, sich erst einmal einer von zwei Führungen
anzuschließen.
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Herr Dr. Dathe (Sohn des Mitbegründers des Parks) nahm sich der ersten
Gruppe an und führte sie zu den Riesenschildkröten. Wer wollte, konnte
die einmalige Gelegenheit nutzen und zu den Tieren ins Gehege steigen,
ihnen den Hals kraulen und als Dank dem Tier dann Salat anbieten. Weiter
ging es danach zu den Krokodilen und dann ins Schlangen- und
Reptilienhaus. Hier konnten wir nicht nur einem wenige Monate alten
Krokodil einmal den Bach streicheln, sondern auch die giftigsten
Schlangen der Welt bestaunen. Nun ging es in den Neubautrakt. Durch die
lange und sehr kalte Winterwitterung waren die Bauarbeiten ins Stocken
geraten und eine Eröffnung wird zu Pfingsten stattfinden. Die Führung
endete mit einer Besichtigung des Raumes für Nachzuchten.
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Nun wurden die beiden Gruppen getauscht und es gab eine sachkundige
Führung durch einen Teil der Parkanlage. Schnell wurde jedem klar, dass
man in diesem Park an einem Tag nur einen Teil besuchen kann, so groß
sind die Ausmaße der Anlage. Besonders waren wir von den Gehegen für
Elefanten, Panzernashörner, Giraffen und Raubkatzen angetan. Allesamt
wurden nach dem Mauerfall neu errichtet bzw. gründlich renoviert und
erweitert. Heute arbeiten beide Zoos in Berlin unter einer
Geschäftsführung.
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Gegen 17:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer wieder am Bus und auf
direktem Weg ging es zurück nach Hamburg. Auf die Frage „hat es jemanden
nicht gefallen“ gab es keine einzige Meldung. Lag es vielleicht daran,
dass schon viele Teilnehmer schliefen? Sicher nicht, denn durch die Bank
weg waren alle begeistert und äußerten sich beim Verabschieden sehr
positiv über das Erlebte - und besonders über die Sonne, sie hatte uns
ab kurz nach 10 Uhr auf unserem Ausflug begleitet. Zum Ausklang des
Tages gab es dann noch einen richtig schönen Sonnenuntergang.
Nun sind wir gespannt, wie viele sich am Fotowettbewerb beteiligen und
jeweils ein Bild pro Teilnehmer einsenden werden. Das Ergebnis wird am
14. Mai, unserem Jubiläums-Vereinsabend, präsentiert und dann findet
auch die Prämierung der jeweils drei besten Fotos (3 x Kinder, 3 x
Erwachsene) statt. Übrigens, für 2011 ist eine Ausfahrt auf dem Sambesi
River angedacht. In diesem Fall ist der Sambesi im Zoo Hannover gemeint.
Auch mit hat es sehr gut gefallen, dass ihr zufrieden ward.
Gruß Euer Norbert
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