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Ganz unter dem Motto „Die besten Geschichten schreibt das
Leben“ stand der Abend, zudem wir als Gäste, der vortragenden Art, bei
den Aquarien- und Terrarienfreunden in Lurup eingeladen waren. Wir waren
der Einladung gerne gefolgt, und um Punkt 20 Uhr ging es los.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Wolfgang Brüggen startete Michael
mit seinem Vortrag über die Welt der einheimischen Amphibien und
Reptilien. Die Zuhörer waren von weither angereist und es hatte sich
gelohnt, Michael konnte mit einem knapp 2stündigen Vortrag auch wirklich
den letzten begeistern. Wie gesagt, „Die besten Geschichten schreibt das
Leben“ und das merkte man, denn Michael war schon in seiner Jugend der
heimischen Fauna mehr als zugetan und so konnte er manche Geschichte
zusätzlich zu seinem wirklich sehr eindrucksvollen Vortrag spannend
erzählen und auch die zahlreichen Kinder hatten ihren Spaß dabei.
So mancher
Zuhörer erinnerte sich selbst an das ein oder andere Erlebnis mit
unseren heimischen Vertretern. Dieses mal standen nicht die Boas,
Pythons und anderen Exoten im Mittelpunkt, sondern eben die ganz
eigentümliche Welt der Wasser- und Grasfrösche, der Zauneidechsen usw.
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| Kein
Vortrag ohne praktische Eindrücke, und so hatte Michael ein paar
Anschauungsobjekte aus seinem Bestand eigens zu diesem Abend
mitgebracht. Warum in die Ferne schweifen, wenn vieles doch so nahe
liegt. Das Fazit für den Abend: Die Haltung und Zucht von einheimischen
Amphibien und Reptilien verlangen dem Halter - ähnlich wie bei den
einheimischen Kaltwasserfischen - ein gutes Augenmaß und
Einfühlungsvermögen ab. Der Reiz, auch auf diesem Gebiet erfolgreich zu
halten und zu züchten, ist eine ständige Herausforderung für jeden
Terrarianer. Wir sollten sie annehmen, denn es lohnt sich, da gerade
auch dieser Teil in der Terraristik unser eigenes Verständnis für unser
Hobby erweitert und auch unsere einheimischen Arten es mehr als
verdienen!
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