Grillfest und "Tag der offenen Tür" 
 

Die Wettervorhersage für den Freitag war mehr als schlecht. Noch am Nachmittag gingen teilweise heftige Gewitterschauer über Hamburg nieder; aber je näher der Abend kam, desto angenehmer wurde es. Regen und Gewitter, das hatten wir auch wirklich nicht verdient. Traditionell zur Jahresmitte fand an diesem Abend das diesjährige Grillfest der Terrarien-Freunde-Hamburg statt. Trotz Ferienzeit kamen über 90 Vereinsmitglieder und Gäste. Erfreulich war auch, dass viele Kinder und Jugendliche anwesend waren. Einige Mitglieder waren dem Aufruf gefolgt und hatten Nachzuchttiere dabei. Und da gab es einiges zu bestaunen.
 




 




 

Der Wirt hatte den Grill gut vorgeheizt und ab 19:30 Uhr hieß es "das Grillfest ist eröffnet".

Der offizielle Teil des Abends startet dann wie immer um 20.00 Uhr. Da es zwischenzeitlich eine Vorstandsitzung gab, wurden die Mitglieder ausführlich über die Themen, welche dort besprochen und verabschiedet wurden, informiert. Bei dieser Sitzung waren sehr viele Mitglieder als Besucher erschienen, um sich selbst einen Eindruck von der Arbeit des Vorstandes zu machen. Mitgeteilt wurde auch, dass sich Carlo kurz vor dieser Vorstandssitzung aus dem Vorstand zurückgezogen hatte und dessen Posten vorerst einmal nicht neu besetzt wird.

Die Vorbereitungen für den NAT 2008 laufen - unter der Leitung von Rainer Janz - gut an. Zusammen mit seinem NAT-Team wird er für einen eindrucksvollen Auftritt der Terrarien-Freunde-Hamburg sorgen. Für den H-T-T 2008 (02.November) werden noch jede Menge Freiwillige gesucht. Die Anmeldungen erfolgen durch eine Email an Andrea (schriftfuehrer@terrarien-freunde-hamburg.de).
 

Der Bereich Jugendarbeit wird seit ein paar Wochen von Merle Pettig geleitet. Merle hat diesbezüglich langjährige Erfahrungen und wird auf den kommenden Vereinsabenden über ihre Pläne informieren. Unsere Kinder und Jugendlichen können sich schon jetzt freuen. Mehr möchte ich hier noch nicht verraten.

 


 


 

Während es dann drinnen mit Fachsimpeleien weiterging, hatte Matthias Hajnal draußen einen Informationsstand zum Thema „Eigenbau von Terrarien-Rückwänden“ aufgebaut. Vor interessiertem Publikum erklärte er die einzelnen Baumaterialien sowie die Tricks und Kniffe, wie aus unterschiedlichen Baustoffen attraktive Rückwände entstehen.

Das meistbestaunte Tier an diesem Abend war allerdings keine Nachzucht, sondern eine, von unserem Mitglied Sebastian, aus einem Container gefischte Spinne. Diese hatte er stolz in einem Gurkengas mitgebracht. Obwohl niemand die Spinne genau identifizieren konnte, bestand bei den Experten die einvernehmliche Meinung, dass es sich um eine sehr giftige Art handelt. Auch das Herkunftsland des Containers stimmte mit der vermuteten Heimat der Spinne überein- Südostasien. Beim nächsten Treffen werden wir genaueres erfahren, denn das Glas sollte, samt Inhalt, am Sonnabend ins Zoologische Institut Hamburg zur Bestimmung gebracht werden. Frank Wolf hatte sich hierzu bereit erklärt.

 

Übrigens konnte man an diesem Abend auch praktische Erfahrungen mit der freien Marktwirtschaft (Nachfrage bestimmt den Preis) sammeln. Da der Grillmaster sich reichlich mit Fleisch, Würstchen und Beilagen eingedeckt hatte, senkte er ab 21 Uhr die Preise um die Hälfte. Danach bildete sich noch einmal eine lange Schlange am Buffet. Aber auch das brachte seinen Bestand nicht auf Null. Daraufhin setzte er die Preise auf Null und schon ging der Rest auch noch weg. Die letzten verließen das Vereinslokal, als dem Wirt die Augen schon zufielen. Zu seiner Verteidigung muss man allerdings sagen, dass er die Nacht zuvor bis 4 Uhr eine geschlossene Gesellschaft bewirtet hatte.

Unsere Gäste waren begeistert von diesem Abend. Die meisten sagten gleich spontan zu, dass Sie gern wiederkommen werden.

Auch von den Vereinsmitgliedern gab es durchweg ein gutes Feedback.

Gruß
Norbert





Auch dieser Abend zeigte mal wieder, dass wir ein praktischer Verein sind, denn um 23.30Uhr wurde auf dem Parkplatz noch ein Aufzuchts-Rack kurzer Hand auseinandergeschraubt, da es sonst nicht in das Auto des Käufers gepasst hätte.

Alles eigentlich halb so schlimm, aber der Schraubendreher war ein absolutes Amateurwerkzeug und derer Schrauben gab es viele. So musste der jeweils „Schraubende“ von den restlichen Zuschauern genügend angefeuert werden, um sein Werk zu vollenden.

Gemäß dem Satz „OSB tut mächtig weh“ war die Aktion um kurz nach 24.00 Uhr beendet und auch dieser Abend fand seinen guten Abschluss.
Na denn bis zum 12. September, wenn das Thema die „Einheimischen Reptilien und Amphibien“ sind.

 

Gruß
Michael

 



Und auch so kann Vereinsarbeit aussehen. Der kleine Minky konnte Dank unseres gut funktionierenden Abgabensystems ein neues zu Hause finden und fühlt sich bei seinen neuen Besitzern Sabine und Heinz sichtlich wohl.

Gruß
Andrea



 

 
 

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