Die Mitglieder

Die Personen

Andrea und Bernd Kurz aus Hamburg

 
Bernd und Andrea

Zwergbartagamen - Pogona henrylawsoni

Die Entscheidung
Durch eine Zufallsbekanntschaft mit Bartagamen erwachte ganz plötzlich das Interesse an diesen Tieren. Im Spätherbst 2004, während eines Ausflugs im Natureum an der Niederelbe, machten mein .im Juni 2007 verstorbener Mann und ich eine Führung mit und waren gleich begeistert von den Reptilien, die dort ausgestellt wurden. Doch am meisten hatten es uns die Bartagamen angetan.

Kaum zu Hause angekommen, habe ich erst einmal gegoogelt, um mehr über diese faszinierenden Tiere zu erfahren. Nach einigen Tagen des Suchens, Lesens und Fragens in einem ganz besonders tollem Forum, haben wir uns für Zwergbartagamen (Pogona henrylawsoni) entschieden, da diese nicht so „riesig“ (ca. 30 cm GKL) werden.

 

Pogona henrylawsoni
Zwergbartagame- Pogona henrylawsoni

Das Terrarium
Nachdem diese Entscheidung gefallen war, konnten wir uns daran machen ein altes Aquarium (150 cm b x 60 cm t x 60 cm h) in ein Terrarium zu verwandeln. Einige Leute haben uns davon abgeraten, weil das Klima in einem umgebauten Aquarium angeblich nicht so gut sei , doch wir haben uns davon nicht abschrecken lassen und heute sieht man gar nicht mehr, dass es mal das zu Hause afrikanischer Buntbarsche war und Sir Henry fühlt sich sichtlich wohl.

Wir haben die Frontscheibe durch zwei Schiebetüren ersetzt, Lüftungsschlitze in die Frontseite und die Abdeckung, die aus zwei abnehmbaren furnierten Sperrholzplatten besteht, eingebaut. Die Rückwand wurde aus Styropoorplatten, Fliesenkleber und lösungsmittelfreier Abtönfarbe selbst hergestellt. Die Beleuchtung wird über drei Schaltuhren stufenweise ein- und ausgeschaltet.

 

 

Sir Henry
Nun, da das Terrarium eingerichtet und getestet war, fehlten nur noch die Bewohner. Es sollte ein Pärchen werden. Nur war die Zeit nicht gerade günstig, denn es gab kaum Angebote für Zwergbartagamen und so dauerte es bis Mitte Januar, bis endlich ein passender Bewohner für unser neues Terrarium gefunden war.

An einem Freitagnachmittag erreichte uns dann eine Mail, dass ein Zwergbartagamen-Bock abzugeben sei. Schnell telefoniert, Fotos schicken lassen und zwei Stunden später, saßen wir im Auto auf dem Weg nach Berlin. Einige aufregende Stunden später hatten wir Sir Henry dann bei uns zu Hause.

Die anfängliche Scheu hat er sehr schnell abgelegt. Er frisst sehr gut und fühlt sich in seinem neuen zu Hause sichtlich wohl. Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist ein hübsches Mädel für unseren kleinen Freund.

Mai 2005

         Pogona henrylawsoni
Sir Henry

 


Cleo und Sir Henry

Familiengründung
Inzwischen ist es Juni geworden und endlich haben wir ein weiteres „Familienmitglied". Mit etwas Glück ist Penelope, unsere „Baby-Zwergbartagame“, ein Mädchen. Sie wurde im Mai geboren und kam mit einem Gewicht von 4 g und einer Größe von ca. 10 cm zu uns. Sie frisst gut und ist sehr zutraulich. Mit dem Jagen klappt es noch nicht so gut, oft sind die Futtertiere flinker als sie, aber das gibt sich bestimmt im Laufe der Zeit noch. Wir hoffen, dass sie jetzt schnell wächst, damit sie bei Sir Henry einziehen und eine Familie gründen kann.


Das mit der Familie gründen hat mit Penelope nun doch nicht funktioniert, denn „sie“ ist ein er. Damit Sir Henry nun aber doch noch eine Familie gründen kann, haben wir ihm Cleo und Roxane besorgt. Zwei Prachtweiber. Roxane musste nach kurzer Zeit wieder ausziehen, da sie nach allem schnappte, was sich bewegte und Sir Henry auf diese Weise ein Füßchen einbüßte. Mit Cleo aber verbindet ihn echte Liebe, und so erblickten im August 2006 acht kleine „Henrys“ das Licht der Welt.



Der Nachwuchs, einen Tag alt

Caruso - das Jemen-Chamäleon
Faszinierend fand ich diese Tiere ja schon immer aber als Anfänger in der Terraristik habe ich mich bisher nicht getraut, so ein Schmuckstück zu pflegen. Vor ein paar Tagen bekam ich dann ein verlockendes Angebot. Ein lieber Freund wollte mir sein Jemen-Chamäleon (DNZ 5/2005) überlassen, da es in seiner Wohnung einfach viel zu warm war für den kleinen Kerl. Nach kurzem Überlegen fiel dann die Entscheidung und so holten wir Caruso zu uns nach Hause. Noch ist er etwas scheu, frisst aber gut und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Zunge ihren Ursprung in der Schwanzspitze haben muss - wo sonst kann ein so kleines Tier eine so lange Zunge verbergen?

 


Chamaeleo calyptratus - Jemenchamäleon


Caruso mit 8 Monaten



Hermes mit 9 Monaten


Hermes wohnt seit Februar 2006 bei uns und ist jetzt in einem Alter wo er gerne Papa werden möchte, jedoch hat seine Angebetete in letzter Zeit ständig Migräne, jedenfalls faucht sie ihn nur noch an, dabei gibt sich der arme Kerl jedes Mal richtig Mühe und zeigt sich in seiner ganzen Farbenpracht.


Smaragdesthes africana smaragdina


Pachnoda marginata peregrina

Smaragdesthes africana
Pachnoda marginata peregrina

Auf einem unserer Börsenbesuche fiel mein Blick auf ein Terrarium mit kleinen bunten Krabbeltieren. Ich war von den Farben so begeistert, dass ich mich beim Züchter gleich nach den Haltungsbedingungen erkundigte. Theoretisch könnte man Rosenkäfer in einer Faunabox halten und auch vermehren.

Das schien mir dann aber doch zu fad und so wurde am Stand nebenan ein Terrarium (60 b x 40 t x 60h) für die neu erworbenen „Juwelen“ und deren Larven gekauft. Bei Temperaturen um die 25° C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 75 % entwickelten sich die kleinen Krabbler sehr gut und fingen auch gleich an, für Nachwuchs zu sorgen.

Als Bodengrund benutze ich ein Gemisch aus Gartenerde und Pinienrinde. Die Beleuchtung besteht aus einer einfachen Pflanzenlampe. Rosenkäfer sind „Sonnenanbeter“.

Die Futterversorgung ist kein Problem, da sowohl die Käfer als auch deren Larven mit Vorliebe vollreife Bananen und anderes süßes Obst sowie alle erdenklichen Blüten fressen. Das Obst lege ich auf einen kleinen Untersetzer, um Fruchtfliegenbildung zu vermeiden. Morgens muss ich den Teller allerdings wieder ausbuddeln, denn die Larven schaffen es, ihn im Laufe der Nacht in den Boden zu befördern.

Während sich die Larven bis zur Vollendung zum fertigen Käfer ständig im Boden aufhalten, verkriechen sich die Käfer nur zur Nacht und zur Eiablage im Boden. Am Tage krabbeln sie auf den Pflanzen und am Boden herum und wagen auch mal einen kleinen Flug. Sie sind sehr vermehrungsfreudig, und die Larven könnten sogar an verschiedene Echsen verfüttert werden.

Nun, im April 2007, ist ein weiteres Echsenpärchen eingezogen. Die Dornschwanzagamen haben mich schon seit längerer Zeit interessiert, denn mit ihren dicken Bäckchen haben sie irgendwie Ähnlichkeit mit einer Schildkröte.

Zur Zeit sind sie noch recht trist, doch mit zunehmendem Alter werden sie auf dem Rücken hoffentlich sehr schön bunt werden.


Uromastyx acanthinura



Lygodactylus capensis



Phelsuma klemmeri

Da die Rosenkäfer inzwischen nicht mehr von mir gehalten werden und leerstehende Terrarien nicht wirklich gut aussehen, habe ich mich entschieden, Zwerg-Geckos zu halten. Die nur wenige Zentimeter "großen" Zwerg-Capgeckos (links) sowie die ebenso kleinen Blauen-Bambus-Taggeckos (rechts) machen viel Spaß. Sie werden mit der Zeit sehr zutraulich und beäugen neugierig alles, was um sie herum geschieht.

September 2008


 

 

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